Vom Pferd erzählen, Teil 6

"Können wir uns denn nicht vor ihnen verstecken?" fragte Hulda mit zitternder Stimme.
"Sssiii sssint üpherall!" flüsterte Dora. "Nichtsss kann ihnen entkommen. Sssiii 
haphen Drohnen und Internet!"
"Wir sind geliefert!" klagte Hulda.
"Ich kenne einen Platz," ,sagte Matthi, "an dem wir sicher sind!"
Dorano sah ihn an. Das hatte er schon mal gehört. Und auch, dass Matthi nicht genau 
wusste, wo das war.
"Es gibt eine Zuflucht, die uns keiner nehmen kann!" behauptete Matthi.
"Apher sssiii sssint üpherall!" murmelte Dora weinerlich.
"Sie werden uns mit ihren Messern zerfetzen," ,kreischte Hulda, "und dann braten und
fressen sie uns."
"Vorher bring ich mich um!" flüsterte Alma und rieb ihre tropfende Nase an einem Stück 
Wiese trocken.
Dorano scharrte mit den Hufen und versuchte, den anderen Mut zu machen.
"Wir können uns wehren!" versicherte er. 
"Wir können beißen und haben harte Hufe!"
Mit einem Blick zu Matthi fügte er hinzu:
"Und springen können wir auch!"
"Ja, sssphringen können wir auch!" rief Dora begeistert.
"Apher nich sssooo hoooch und nicht sssooo weit wie du ein ssstarkesss Pferd!"
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