Not firing on all cylinders

Mein Motor läuft nicht mehr im Takt.
Er stottert, weil er's nicht mehr packt.
Ich höre nachts sein schwaches Herz
als einen unbekannten Schmerz.
Dass er mir nicht mehr dienen kann
und wenn, dann nur noch dann und wann,
ist mehr, als er ertragen kann.
Er ist darüber selbst empört.
Deswegen handelt er verstört,
klopft sanft an meine Zimmertür,
tritt ein, sieht mich verlegen an,
sagt leise: "Bitte, nicht dafür!"
In seinen Armen schlaf ich ein.
Mein Herz will gar kein Motor sein.
Er ist ein spürendes Organ,
das manchmal mahnend zu mir kam.
Ich danke ihm für seinen Takt.
So ohne Herz fühl ich mich nackt.
Ich sinke abwärts in die Nacht,
die mich dereinst hervorgebracht. 
Veröffentlicht in Schreibtisch.