Mit dem Schreiben beginnen

Man braucht am Anfang nur eine kleine Inspiration, um mit dem Schreiben zu beginnen. Das kann ein Wort sein, ein Bild, ein Geräusch oder ein anderer sinnlicher Eindruck. Vielleicht ist es ein Charakter, von dem man fasziniert ist oder ein interessanter Dialog, den man aufgeschnappt hat. Es ist gut, ein Notizbuch mit sich herumzutragen und die vielfältigen Inspirationen, die einem im Alltag begegnen, zu notieren, damit man sie als Einstieg in das Schreiben nutzen kann. Mit der Zeit wird man aufmerksam für die unglaubliche Fülle an Anregungen, die der Alltag bietet und betrachtet neugierig, wo überall es etwas zu erforschen gibt. Es sind kleine Edelsteine, die man in einer großen Schatzkiste sammelt, aus der man beim Schreiben schöpfen kann. Am besten nimmt man sich eine bestimmte Zeit vor (3 Minuten können reichen. Die 3-Minuten-Sanduhr kann sehr motivieren) oder eine bestimmte Menge (1 Seite oder mehr). Wichtig ist nur, sich an die Vorgabe zu halten und nicht mehr und nicht weniger zu schreiben. Es kommt nicht auf die Qualität an, sondern darauf, schnell und viel zu schreiben. Hat man einmal begonnen zu schreiben, so bleibt man am besten im Schreibfluss, ohne zu analysieren oder zu zensieren, damit der kreative Geist aus dem Inneren freudevoll gestalten und spielen kann.


Wortketten:
Der letzte Buchstabe des ersten Wortes ist der erste Buchstabe des neuen Wortes:
Brot-Tomate-Esel-Labyrinth-Hose-Elefant-Tinte-Energie
Die letzte Silbe des ersten Wortes ist die erste Silbe des neuen Wortes:
Tin-te, Te-nor, Nor-we-gen, Ge-ne-ra-tor, Tor-te, Te-le-fon
Das letzte Wort des ersten Wortes ist das erste Wort des neuen Wortes:
Winter-garten, Garten-Cafe, Cafe-Terrasse

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