Hoffnung

Unter den Füßen zerbricht etwas.
Es kracht und sackt in sich zusammen.
Das Gras gibt nach
und der Zweig zerbricht.
Das Eis auf dem Teich trägt mich heute noch nicht.
Drum setz ich mich jetzt auf das Schaukelbrett,
weil: es hängt an dem Baum und es schaukelt so nett.
So fällt mir gewisslich das Warten leicht.
Ich hoffe auf Frost und ich denke: Vielleicht
ist das Eis nun so fest, dass ich laufen kann.
Also renn ich hinüber und komme dort an,
wo hinter der Kälte die Sonne aufgeht.
Um Hoffnung zu haben, ist es nie zu spät.
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