Ein Gedicht über Wasser

Über Wasser will ich schreiben.
Will mich an den Tropfen reiben,
bis Ideen in mir sprießen.
Die will ich dann fleißig gießen.
Tropfen tröpfeln. Wasser fließt.
Plätschern gluckert und ergießt
sich in meinen Lebensraum.
Ich bemerke es erst kaum,
bis das Wasser mich umkreist,
mich ergreift und mit sich reißt.
Wasser strudelt nass mich fort,
zieht mich an den feuchten Ort
voll mit eisig Wasser nass,
wo ich bleich dann bin und blass.
Nun in diesem glitschig Grab,
das ich mir gegraben hab,
danke ich: Wer Wasser wählt,
wird mit Wasser auch gequält.
Nächstes Mal bin ich gescheiter
und schreib über Trockenheiter.
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