Ein Gedicht steht auf dem Mond

Auf dem Mond, in weißem Licht,
steht ein einsames Gedicht.
Es spricht:"Dieser Erdtrabant
ist mir nicht nur gut bekannt,
nein, wir sind ein Lebewesen.
Einer kann im andren lesen
und, ich schwör, bei meiner Ehre,
wir bewegen alle Meere!
Dieser Kugel nasses Blau
treiben wir stets tropfgenau."
Dann schaut es sich um im All
und sieht einen Feuerball,
um den beide Kugeln kreisen
und bekennt mit einem leisen
Flüstern, dass die ganze Sache
sich doch wie ein Wunder mache
und man einfach staunen muss
über so viel Kunstgenuss.
Dieser große Kunstverstand
liegt allein in Gottes Hand.
Er brachte all dies hervor
und hat jedenfalls Humor!
Kugeln, die um Kugeln kreisen!
Darauf muss man erstmal kommen.
Wir sind, man kann es beweisen,
Menschen, die auf Kugeln reisen."

 

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