Ein Gedicht, sehr gut betucht

Ein Gedicht, sehr gut betucht,
wird von Dichtern heimgesucht,
die beschlossen, es zu jagen.
Sie wollen es danach fragen,
was in all den Versen steht,
die, in Tüchern eingenäht,
es geheimnisvoll umhüllen.
Es soll ihre Neugier stillen.
Weil sie um die Verse stritten,
haben sie es aufgeschnitten
und es dadurch ganz zerstört.
Dann verlangten sie empört,
es soll ihnen offenbaren,
welche Wunder in ihm waren.
Doch die großartigen Wunder
sind jetzt nur noch alter Plunder.
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