Ein Gedicht guckt in die Röhre

Ein Gedicht guckt in die Röhre 
und entdeckt dort eine Möhre. 
Es versucht, nach ihr zu greifen, 
denn es hört die Möhre pfeifen, 
denkt sofort, sie pfeift nach ihm 
und wär gern mit ihm intim. 
Doch die Möhre, eingeröhrt, 
brummt verdrießlich und empört, 
damit das Gedicht begreift,
dass die Möhre auf es pfeift. 
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