Die Macht der Gedanken

Meine Gedanken beeinflussen meine Lebensqualität.
Wie kamen die Gedanken in meinen Kopf, die sich
jetzt dort befinden?
Was ich auf das Papier schreibe, sind Gedanken,
die irgendwie in meinen Kopf gekommen sind.
Manche wurden von Werbefachleuten in meinen Kopf
gepflanzt, damit ich bestimmte Produkte kaufe.
Andere sind mir in den Kopf gesetzt worden von
Eltern und Erziehern, die wollten, dass ich mich
an die Werte der Gesellschaft anpasse.
Welche Gedanken sind meine eigenen?
Habe ich überhaupt eigene Gedanken oder lebe ich
in einem großen Gedankenpool, in dem die Gedanken
herumschwimmen und ich halte die, die nah genug
vorbeischwimmen, für meine eigenen?
Aber wenn schon alle nicht meine eigenen sind, dann
will ich wenigstens die Gedanken auswählen, die mir
gut tun.
Gedanken bestimmen die emotionale Qualität meines
Lebens. Es gibt Gedanken, durch die ich mich gut fühle,
und andere, die bewirken, dass es mir schlecht geht,
wenn ich sie denke.
Gedanken sind unhörbar gesprochene Worte in meinem Kopf.
„Du kannst aber auch gar nichts!“ ist ein Gedanke, der
das Selbstwertgefühl mindert.
Da ich mich gut fühlen will, betrachte ich ihn und erkenne
ihn als das, was er ist. Dann löst er sich auf und hat keine
Macht mehr über mich.
„Das hast du super gemacht!“ ist ein Gedanke, der mein
Selbstwertgefühl erhöht. Ich fühle mich toll, wenn er
auftaucht und mir auf die Schulter klopft.
Aber im Grunde ist auch er nur eine Folge von Worten, die
in meinem Bewusstsein auftauchen.
Klar, wenn ich mich gut fühlen will, nähre und pflege ich
eher die „guten“ Gedanken als die „schlechten“.
Aber wenn ich auch die guten Gedanken als mir nicht zugehörig
betrachte, dann kann ich erkennen, dass weder das eine noch
das andere etwas mit dem zu tun hat, was ich wirklich bin.
Die Gedanken, egal ob gut oder schlecht, tauchen in meinem
Bewusstsein auf und lösen Gefühle aus.
Ich bin aber, ganz im Kern, das, was diese Gedanken und
Gefühle betrachtet und erlebt.
DASS fühlt sich gut an.
Darum will ich es üben.

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